Streaming, Homeoffice und Co.: So kann man sein WLAN-Signal verbessern

 

(djd). Wer gerade eine Serie streamt oder im Homeoffice in einem Meeting sitzt, möchte nicht von einer schlechten Internetverbindung überrascht werden. Damit der WLAN-Empfang zu Hause stabiler wird, hier ein paar praktische Tipps zum WLAN-Signal verbessern:

 

WLAN-Signal verbessern
Damit alle ihren Spaß im Netz haben, sollte das WLAN-Signal möglichst störungsfrei funktionieren.
Foto: djd/Telekom

 

Den Router erhöht positionieren

*
Der Router sollte möglichst etwas erhöht positioniert sein, etwa auf einem Schränkchen oder einem Regal. „Da Wände und Decken, Stahlträger, Fußbodenheizungen, Wasser- und Steigleitungen oder Wärmeschutzfenster den Empfang zusätzlich stark beinträchtigen können, sollten WLAN-Router immer freistehen“, rät Dirk Böttger, Vice President Product Management Telekom Deutschland. Zudem sollte der Router möglichst zentral in der Wohnung oder im Haus platziert sein. Das sorgt für eine gleichmäßige Ausstrahlung des WLAN-Signals.

 

Wasser und Metall als Störquellen ausschließen

Auch wasserhaltige oder metallbeschichtete Gegenstände können Hindernisse für das WLAN-Signal darstellen. Da Wasser Funkwellen absorbiert, sollte man Router also niemals hinter Pflanzen, Aquarien oder dem Kühlschrank verstecken. Auch Elektrogeräte und Möbel bremsen das Signal und sollten daher nicht in nächster Nähe aufgestellt werden.

 

WLAN-Signal verbessern
Wenn sich der Router am richtigen Standort befindet, kann beim Streamen der Lieblingsserie nichts mehr schief gehen.
Foto: djd/Telekom

 

Verbesserte Technik nutzen

Für deutlich stabilere Verbindungen und eine bessere WLAN-Reichweite sorgen Geräte mit sogenannter Mesh-Technologie. „Mesh-Repeater senden das WLAN-Signal des Routers ebenfalls aus und sorgen automatisch dafür, dass sich Endgeräte wie Smartphone, Laptop oder Fernseher immer mit dem Netzwerkknoten verbinden, der das stärkste Signal im ganzen Haus hat“, erläutert Böttger.

 

Heimnetz-Check durchführen

Mithilfe der MeinMagenta App etwa können Kundinnen und Kunden der Telekom nicht nur ihren Anschluss und Geräte einrichten, sondern auch mit nur einem Klick ihre Internet-Geschwindigkeit testen. Doch das ist noch nicht alles: Nach der Messung werden Tipps angezeigt, wie das WLAN-Signal in ihrem Zuhause verbessert werden kann. Beispielsweise erhalten Nutzerinnen und Nutzer hilfreiche Ratschläge zur optimalen Positionierung des Routers, wie Störungen vermieden werden können und wie die WLAN-Reichweite erhöht werden kann.

 

WLAN-Signal verbessern
Gerade in großen Wohnungen oder Häusern ist es nahezu unmöglich, in jedem Raum perfektes Internet zu empfangen. Für deutlich stabilere Verbindungen und eine bessere WLAN-Reichweite sorgen Geräte mit sogenannter Mesh-Technologie.
Foto: djd/Telekom

 

Richtige Bandbreite wählen

Eine andere Ursache für eine vermeintlich schlechte WLAN-Qualität kann auch der falsche DSL-Tarif sein. „Oft stehen höhere Bandbreiten zur Verfügung, die dann auch einen höheren Datendurchsatz im WLAN mit sich bringen“, rät Dirk Böttger. „Wenn Nutzende viel streamen oder hochauflösendes Fernsehen schauen, ist eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s, besser 250 Mbit/s zu empfehlen.“ Auf der Website der Telekom etwa kann man Wohnort, Straße und Hausnummer eingeben und dann erfahren, mit welcher Geschwindigkeit man surfen kann.

 

WLAN-Signal verbessern
Bei einer möglichst gleichmäßigen Ausstrahlung des WLAN-Signals macht die Nutzung des Internets immer Spaß.
Foto: djd/Telekom

 

Das WLAN-Signal verbessern

*
Beim Streamen einer Serie oder im Homeoffice-Meeting möchte man nicht von einer schlechten Internetverbindung überrascht werden. Hier sind Tipps für einen stabilen WLAN-Empfang: 1. Der Router sollte möglichst etwas erhöht und frei stehend sowie zentral in der Wohnung oder im Haus positioniert sein, etwa in einem Regal. 2. Da Wasser und Metall Funkwellen beeinträchtigen, Router nie hinter Pflanzen, Aquarien oder den Kühlschrank stellen. 3. Geräte mit Mesh-Technologie sorgen automatisch dafür, dass sich Endgeräte mit dem Knotenpunkt, der das stärkste Signal im Haus hat, verbinden. 4. Mit der MeinMagenta App die Internet-Geschwindigkeit prüfen und Tipps zur Optimierung des WLAN-Signals erhalten. 5. Verfügbare Bandbreite im eigenen Zuhause prüfen und passenden DSL-Tarif auswählen.